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| 31. März 2001: Die Verwaltung der heute gegründeten Flugplatzgenossenschaft Münster mit Gemeindepräsident Hans Keller, © Peter von Burg |
Nach einer langen Ungewissheit um das Fortbestehen des Flugplatzes überschlagen sich die Ereignisse im letzten Quartal 2000: Die Gemeinde Münster kauft das Flugplatzgelände, und die Verhandlungen über den Mietvertrag werden zwischen der bisherigen Flugplatzhalterin AFG und der Gemeinde erfolgreich abgeschlossen. Ferner genehmigen die Bundesbehörden den Sachplan Infrastruktur Luftfahrt, der die Daseinsberechtigung von Flugplätzen regelt.
Im März 2001 werden für den Flugplatz weitere Meilensteine gesetzt: Die AFG übergibt ihre sog. Münster-Aktiven offiziell an die zukünftige zivile Trägerschaft. Da die AFG während ihrer Zeit als Platzhalterin von den Lager-Einnahmen nie etwas zuhanden der Gruppenkasse abgezweigt hat, sind dies beträchtliche Mittel: Der Münster-Fonds mit einer Bilanzsumme von Fr. 181'000.- (31.12.00) und die Küchenbaracke.
Am 31. März schliesslich wird von Segel- und Motorfliegern sowie dem Gemeindepräsidenten von Münster die neue Flugplatzgenossenschaft Münster gegründet. Die Verwaltung wird von den folgenden Mitgliedern übernommen: Peter von Burg (Präsident, Durchführung Segelfluglager), Markus Kummer (Finanzen), Jörg Zumoberhaus (Flugplatzchef), Hansi Zeiter (Aktuar) und Karl Wigert (Infrastruktur).
Gleichzeitig wird auch der Mietvertrag für das Flugplatzgelände unterzeichnet. Die wichtigsten Eckpunkte daraus sind:
- Vertragsdauer 12 Jahre
- die Gemeinde stellt den Flugplatz und das benötigte Land zur Verfügung
- die Entschädigung für Flugplatzinfrastruktur und benötigtes Land ist Fr. 10'000.- pro Jahr
- der Flugplatzhalter ist für den Unterhalt verantwortlich
- Betrieb in der schneefreien Zeit möglich (Sommerhalbjahr)
- Nutzungsbedingungen: jährlich 1250 Segelflugschlepps, 500 Motorflugbewegungen, weitere Flugbewegungen im Sinne der Tourismusförderung nach Bedarf und Absprache

