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| Kari Suters S-16 (1986), © Alfred Kormann |
... ein 16-Jähriger namens Heinz Kornfeld, der im Sommer 1935 auf
einer Velotour das Goms "entdeckt". Einige Jahre und einen Weltkrieg
später, 1948, besucht Heinz während einer Wanderung von Basel nach
Morcote das Oberwallis erneut. Er ist inzwischen Segelflieger
geworden, und deshalb fallen ihm auf dem Marsch vom Grimselpass
hinunter nach Ulrichen sofort die vielen Ebenen auf, wie geschaffen
für Segelflugstarts und Landungen.
Gut Ding will Weile haben. Als Heinz 1959 mit seinem Moped über die
Furka und den Oberalp nach Ragaz fährt, stechen ihm die beiden
Flugplätze Münster und Ulrichen ins Auge. Seine Fluggruppe, die AFG,
sucht Alternativen zum Startplatz Samedan. Aber welcher der beiden
Plätze wäre geeigneter? Münster gefällt Heinz besser - wegen des
Erlenwäldchens direkt neben dem Unterstand.
Der Verwalter des Flugplatzes Münster, Herr Imsand, ist begeistert von Heinz' Visionen, dort ein Segelfluglager durchzuführen. Auf der Heimreise nach Basel erzählt er Hans Koller (Hako) davon, und der ist sofort Feuer und Flamme. Gemeinsam entwickeln sie Strategien, um ihre Ideen zu realisieren. Zusammen mit anderen Piloten werden betroffene Grundstückbesitzer gesucht und gefunden. Den Bauern werden faire Pachtverträge angeboten, und das macht sich langfristig bezahlt, wie die Zukunft zeigen wird.
Mit dem für Militärflugplätze zuständigen Büro (damals DMP) wird Verbindung aufgenommen, Abkreisräume und Flugvolten werden entworfen, und mit Hermann Geiger wird ein Schlepp-Pilot gefunden, der das Vorhaben vorbehaltlos unterstützt.

